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Babypflege im 1. Lebensjahr

Wochenbett

In den ersten Tagen dreht sich alles um Dich und Dein Kind.

Vielleicht seid Ihr noch ein paar Tage in der Entbindungsklinik, ehe Ihr heim geht.

Die erste Woche nach der Entbindung wirst Du im Bett bleiben. Du überlässt den Haushalt, die Küche und den Einkauf Deinen Lieben und widmest Dich ganz Eurem neuen Kind.

„Wer bis Du?“ wirst Du wissen wollen.

Und „Warum weinst Du?“ wird die nächste Frage sein.

Nach und nach findest Du heraus, was Dein Baby braucht, um friedlich in seinem Bettchen an Deiner Seite zu liegen.

Dazu muss Dein Kind gleich zu Beginn seines Lebens eine Menge lernen:

  • das atmen ist ungewohnt und neu
  • das Licht ist ungewohnt und neu
  • die Kleidung ist ungewohnt und neu
  • das essen ist ungewohnt und neu – sowohl die Technik als auch der Geschmack
  • die Geräusche sind direkter und andersartig
  • Gerüche sind ungewohnt und neu
  • das Ausscheiden und wickeln sind ungewohnt und neu
  • die Mitmenschen sind noch fremd

Was fällt Dir noch auf? Was lernt Dein Baby jetzt neu kennen?

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Kinderzimmer einrichten in der Schwangerschaft

Im Schlafzimmer braucht das Baby…

Babybett

Babyphon

Kommode oder Schrank für Babys Sachen

An Kleidung braucht das Baby…

Strampelsack, Pucksack

Bodies

Strampler

Mützchen

Socken oder Stulpen

Kinderwagensack

Sonnenhut oder Mütze für draussen

Transportmittel für das Baby:

Kinderwagen mit großer Liegeschale

Tragetuch

Autositz, Maxicosi, Liegeschale

In der Küche braucht das Baby…

Babyflaschen mit Sauger, evtl. Habermann

Milchpumpe

Sterilisator

Löffel

Teller

Glas

Lätzchen

Hochstuhl

Im Badezimmer braucht das Baby …

Wickeltisch

Badewanne

Windelvorrat

Wäschetonne

Lektüre für Eltern und Großeltern:

Dein Baby entdeckt sich und die Welt

Miteinander vertraut werden

Im Dialog mit dem Säugling und Kleinkind

Von den Anfängen des freien Spiels

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Babys Schock: Maskenpflicht für Eltern

Elten werden schon seit Wochen gebeten, möglichst ohne ihre Kinder zum Einkaufen zu gehen. Natürlich wäre es am besten, Kinder könnte zuhause spielen und ein Elternteil ginge zu Edeka. Doch das ist nicht in jeder Familie machbar: Alleinerziehende und Partner von systemrelevant berufstätigen Menschen können ihr kleines Kind nicht alleine im Auto oder zuhause lassen, und auch manch Elternteil im Homeoffice ist überfordert damit, gleichzeitig ein kleines Kind zu betreuen.

Seit 27.4.2020 besteht nun in Baden-Württemberg Maskenpflicht: beim Einkaufen, im öffentlichen Nahverkehr und überall dort, wo es nicht möglich ist, den notwendigen Abstand zu familienfremden Menschen zu wahren. Das ist sinnvoll und wichtig, damit wir andere nicht gefährden.

Kleine Kinder sind von dieser Verpflichtung ausgenommen. Dennoch werden manche von ihnen von dieser neuen Vorschrift sehr verunsichert. Eine Mutter beschreibt das erste gemeinsame Einkaufen mit ihrem 14 Monate alten Kind so:

Ich finde es langsam schwierig. Die Sache mit den Masken finde ich sehr befremdlich. Ich war gestern mit Friedrich im Gartencenter. Während ich die Masken aufhatte, hat er mich nicht angeschaut, nicht gelächelt und nicht geplappert. Er war völlig emotionslos und verstummt. Ich glaube für die Kleinen, die sich ja doch ständig bei den Eltern rückversichern, ob alles in Ordnung ist, ist das sehr schwierig.

Die Autorin ist dem Familienspielraum namentlich bekannt

Wo bisher Mamas lächelnder Mund Zuversicht und Bestätigung signalisierte, hängt nun ein Vorhang. Lediglich die die Augenpartie ist sichtbar.

Wir Erwachsene haben gelernt, die Fältchen in den Augenwinkeln als Lächeln zu interpretieren. Kinder verschleierter Eltern können auch damit umgehen. Also werden auch unsere Kinder lernen, mit der Alltagsmaske der Eltern zu leben.

In der Übergangszeit jedoch erfordert es viel Einfühlungsvermögen der Eltern, bis ihr Kind die Alltagsmaske als selbstverständliches Kleidungsstück akzeptiert.

Daher bitten wir jeden von Ihnen um Verständnis, wenn Sie beim Einkaufen erleben, dass eine Mutter oder ein Vater die Alltagsmaske vom Gesicht nimmt und seinem Kind beruhigend zulächelt.

Halten Sie ausreichend Abstand und lächeln Sie ebenfalls. So wird das kleine Kind schneller lernen, dass sich auch unter Alltagsmasken freundliche Gesichter verbergen können.

Vielen Dank!

Lest auch die Einschätzung von Herbert Renz-Polster zur Maskenpflicht für Eltern

Der Kinderarzt von „Kinder verstehen“ schreibt auf seinem Blog dazu – mit Video vom Still-Face-Experiment. Für Eltern ein must-read!

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mobile Kinder wickeln

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von Goki, bei Avalon

Wenn Kinder das Robben, Krabbeln, Stehen für sich entdecken, möchten sie beim Wickeln diese neue Mobilität gerne auskosten. Sie benehmen sich dabei wie fröhliche Stehaufmännchen, die sie vielleicht sogar bei ihren Spielsachen haben.

Das passt nicht immer zu den Plänen des Erwachsenen, der mit dem Wickeln gerne schnell fertig wäre.

Es erfordert Übung und Geschick, einem beweglichen Kind die benutzte Windel auszuziehen und die frische Windel auslaufsicher anzulegen.

Wenn es gelingt, gehören die Wickelkämpfe der Vergangenheit an und alle Beteiligten können dem nächsten Windelwechsel mit Gelassenheit entgegensehen.

Es gibt Eltern, die sich hier einen goldenen Wickelorden verdient haben!

Leider dürfen wir unsere Videoaufnahmen nicht veröffentlichen. Bei Elterngesprächen und in Reflexionsrunden zeigen wir sie gerne.

Wenn sich Protagonisten finden, würden wir gerne ein neues Video machen und öffentlich zur Verfügung stellen – als Ermutigung für Eltern, die diesen Weg mit ihrem Kind gehen wollen.