Willkommen im Familienspielraum

Praktische Anwendungen von Pikler und Hengstenberg Pädagogik in Familien und Kindertagesstätten

Ich lasse die Kinder also grundsätzlich selbständig forschen und entdecken. Ich lasse sie frei experimentieren, aber nicht wahllos tun, was ihnen gerade einfällt. Ich wähle eine bestimmte Aufgabe, die nach meinem Ermessen für die Kinder notwendig ist, formuliere  sie so, daß sie Spaß daran haben und bereite Gegenstände und Geräte vor, die die Kinder verlocken, damit zu experimentieren. Ich lasse sie dann selbständig Versuche unternehmen, in denen einerseits ihre Interessen, andererseits ihre Konflikte zur Auswirkung kommen. Aber ich lasse sie allein mit ihren Schwierigkeiten kämpfen und mische mich nicht in ihre Unternehmungen ein […]. Erst wenn ihre selbständigen Versuche bis zu einem gewissen Grad gereift sind, stehe ich ihnen mit Erklärungen und Vorschlägen zur Verfügung

Emmi Pikler
  • Wie kann ich die Entwicklung meines Kindes gut begleiten?
  • Was braucht mein Kind, um sein Potential möglichst gut zu entfalten?
  • Welche Spielsachen sind für mein Kind sinnvoll?
  • Wie kann mein Kind gut einschlafen?
  • Wie lernt mein Kind den Umgang mit Besteck?
  • Wann hört das Wickeln endlich auf?
Heidi Pussel SpielraumLeiterin nach Pikler
Spielraum Leiterin

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit Fragen wie diesen und ich tue dabei das, was mir am meisten Freude macht: Ich begleite Eltern bei der Entwicklung eines individuellen Erziehungsstils, bei dem die Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt und in Einklang mit der Verantwortung der Eltern gebracht werden. Ich unterstütze sie dabei, diese Fragen für sich zu beantworten, um dann in der Familie zu leben, die sie sich tief in ihrem Herzen wünschen.

Ich tue das nicht nur als Pädagogin, sondern in erster Linie auch als Mensch und Mutter dreier Kinder. Mit Herz, Verstand, Humor und Bauchgefühl. Ich weiß, wie es ist, wenn ein Kind nicht einschlafen kann, wenn der Haushalt brach liegt, wenn die ungebetenen Ratschläge nicht weiterhelfen.

Dabei geht es geht mir nicht um funktionierende, gehorsame Kinder, sondern um Verständnis, Akzeptanz, Verantwortung, Potenzialentfaltung und inneres Wachstum für eine nachhaltige Veränderung.

Ich arbeite mit den Erkenntnissen der ungarischen Kinderärztin Emmi Pikler, mit dem Erfahrungsschatz der berliner Gymnastiklehrerin Elfriede Hengstenberg, und bin beeinflusst von Gedanken des dänischen Familientherapeuten Jesper Juul und des Hinforschers Gerald Hüther sowie der Menschenkunde Rudolf Steiners.

Wenn wir lernen, die Bedürfnisse unseres Kindes zu verstehen, wenn wir uns zugestehen, den Perfektionismus loszulassen und „gut genuge“ Eltern zu sein, können wir im Dialog mit unseren Kindern ein friedliches, harmonisches Familienleben gestalten.

Dabei gehe ich vom beobachteten Verhalten des Kindes beim selbständigen Spiel aus. Aus diesem Grund stehen die Kinder in meinen Spielgruppen im Vordergrund. Gespräche der Erwachsenen für Austausch und Reflexion finden vor oder nach der Spielgruppe statt.

Gemeinsam erkennen wir die Bedürfnisse des Kindes, wägen sie gegen die Bedürfnisse der anderen ab und reagieren angemessen, freundlich und respektvoll. Dabei akzeptieren wir, das ein Kind nicht immer einverstanden ist mit unseren Entscheidungen, und tragen die angemessene Äußerung seiner Gefühle mit.

Und das Wichtigste ist: All das muss konkret erlebbar, verständlich und authentisch sein. Nur dann hat es Wirkung.

Ergänzend dazu stelle ich hier sinnvolles Spielzeug und Kinderzimmerausstattung vor, verweise auf Literatur und Weiterbildungen und vernetzen zu Kolleg*innen im D-A-CH-Raum.

Herzlich Willkommen!

Heidi Pussel

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