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Kinder sind Zukunft

Veranstalter ist ein Kreis freiburger Mütter, der hier einen Gastbeitrag veröffentlicht.

Die Genehmigung der Stadt mitsamt ihren Auflagen liegt vor.

Bitte merke die Veranstaltung in deinem Kalender vor, lade dir hier den Flyer zur Veranstaltung „Kinder sind Zukunft“ herunter und gib ihn in Deinem Netzwerk weiter.

Programm 12 bis 14 Uhr

Spontane Beiträge sind sehr erwünscht und werden von Jorgos immer wieder angeregt!!

Die wichtigste Stunde

ist immer die Gegenwart,

der bedeutenste Mensch ist immer der,

der dir gerade gegenübersteht,

das notwendigste Werk ist stets die Liebe.

Meister Eckhart

Schutz der Kindheit

Wie soll die Zukunft für, mit und durch die Kinder gestaltet werden?

Mit welcher Intensität schauen wir in den letzten, den Corona Wochen auf die Kinder?

  • Wissen wir, welche Fragen, Ängste, Wünsche und Gefühle sie haben?
  • Welche Fragen stellen wir uns als Erwachsene?
  • Wann kann mein Kind wieder in Kindergarten und Schule?
  • Wann wieder in den Instrumentalunterricht, den Verein oder wenigsten wieder andere Kinder besuchen?

Fragen wir uns auch:

  • Wie wünschen wir uns eigentlich die Zukunft unserer Kinder?
  • Welche Welt wollen wir ihnen hinterlassen und wie können wir sie unterstützen, gut und gesund in ihre Biographie zu kommen, um später selbstbewusst die komplexen Aufgaben, die ihnen das Leben stellt, angehen zu können?

Die bekannte Diplompädagogin und Psychotherapeutin Gabriele Pohl hat auf die Frage, was Kinder immer und jetzt im Besonderen brauchen, folgenden Satz gesagt:

Für die gesunde körperliche, seelische und geistige Entwicklung der Kinder ist dreierlei wichtig: andere Kinder, freies Spiel und die Natur. Das sind Grundbedürfnisse und diese dürfen nicht beschnitten werden! Wir haben sie als Kinderrechte zu verteidigen. Auch und gerade in diesen Zeiten!

Gabriele Pohl
  • Sind wir bereit, diese Kinderrechte einzufordern?
  • Sind wir bereit, uns der vielen drängenden und essentiellen Fragen rund um die richtige Bildung zu stellen?
  • Wie muss heute, mit den neuen Fragen und Bedürfnissen der Kinder, aber auch der Zeit, Schule aussehen?
  • Wie müssen wir unser urbanes Leben organisieren, damit es kinderfreundlich ist?
  • Wie gehen wir mit den Ressourcen der Natur um, wie begegnen wir ihr?
  • Wie schaffen wir es, dass Kinder genügend existenzielle und elementare Erfahrungen sammeln können, um zu wissen, in welchen Zusammenhängen sie leben, wie sie mit diesen verbunden sind und welche Handlungsweisen ihnen Halt in jeder Lebenslage geben können?

Die Lage rundum das Maßnahmen-Konstrukt zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus‘ ist äußerst unübersichtlich, verwirrend und für unsere Kinder teilweise sehr beängstigend geworden und ist im Begriff, sich zu einer “neuen Realität” zu manifestieren. Ab wann wird eine kritische Gegenposition zu einer Verschwörungstheorie degradiert, was passiert, wenn „nur“ eine wissenschaftliche Position zur Findung der gesamtgesellschaftlichen Verhaltensrichtlinie herangezogen wird? Viel, sich diametral entgegenstehende Meinungen, Hochrechnungen, wissenschaftliche Modelle stehen sich gegenüber, die es kontrovers zu diskutieren gilt. Das gemeinsame Bild/die gemeinsame Wahrheit existiert so noch nicht.

Die Kundgebung am 01. Juni 2020 soll also nicht als Demonstration gegen etwas stehen, sondern vielmehr als anregende Diskussion verstanden werden mit Fokus auf die systemrelevanteste Menschengruppe überhaupt: unsere Kinder weltweit!

Was wir vergessen: Jedes Leben war einst das eines Kindes. Ist unser Leben nicht sinnlos, wenn wir nicht alles daransetzen, das Leben der Kinder auf der ganzen Welt zu schützen und zu hüten? Dieses Leben ist mehr denn je in Gefahr. Solange Kinder noch durch Hunger und Kriege sterben, auch in sogenannten Wohlstandsgesellschaften vernachlässigt, oder durch häusliche Gewalt in Mitleidenschaft gezogen werden, schmeckt es bitter, wenn wir eine Krankheit zu bannen versuchen, durch Maßnahmen, die die Kinder – unsere Zukunft – gefährden.

Nehmen wir den internationalen Kindertag als Anlass, uns mit allem Ernst, aber auch Freude und Leichtigkeit diesem alles entscheidenden Thema zuzuwenden!

Uns ist sehr wichtig, dass daraus keine politische Veranstaltung wird. Wir wollen die Vorgaben, die uns die Stadt Freiburg macht, befolgen und auch nicht bewerten.

Setzen wir ein kleines Zeichen der Menschlichkeit, der Zukunftsfreude und nicht der Angst, die uns gerade allzu sehr lähmt. Wir und vor allem die Kinder brauchen eine lebendige, farbenfrohe und am Elementaren ausgerichtete Gesellschaft, die sich wieder darauf besinnt, was wirklich zählt, was wesentlich ist!

Wir freuen uns sehr auf zahlreiche Teilnehmer, auf einen lebendigen Austausch und auf weitere, zukünftige Aktionen!!!

Mirjam Lampe und Bernhard Hanel

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Freie Bewegungsentwicklung im 1. Lebensjahr Neuer Beitrag Selbständiges Spiel

Das Pikler-Podest

Mit dem Pikler-Podest kann Dein Kind erste Erfahrungen mit der Höhe einer Treppenstufe machen: von allen Seiten kann es das Podest besteigen, und auf allen Seiten kann es wieder herunter kriechen und krabbeln.

Von der Vorsicht des kleinen Kindes

In der Regel gehen Kinder vorsichtig mit Höhe um, wenn sie zunächst vom Boden kommend die Höhe selbst errungen haben. Die Erfahrung des Aufstiegs ermöglicht es ihnen, einzuschätzen, wie tief es wieder hinunter geht.

Wenn ein Kind das Podest erst im Alter des Sitzens kennen lernt, besteht die Möglichkeit, dass es sich zu nah an den Rand setzt, das Gleichgewicht verliert und rückwärts herunter fällt. Daher stellen wir die Kiste in unseren Spielgruppen grundsätzlich auf einen dämpfenden Teppich und die Spielraum Leiterin hat ein Auge auf Kinder, die zum ersten Mal auf der Kiste spielen. Im Zweifel fängt sie den Kopf des fallenden Kindes schützend in den Händen, um ihm den Aufprall zu ersparen. Der Sturz selbst ist Schreck genug!

Häufig steigt das gestürzte Kind kurz darauf wieder auf das Podest. Ob es herausfinden will, wie es zu dem Sturz kam?

Silas‘ Entdeckungen am Pikler-Podest

In der vergangenen Woche hatte Silas*, 11 Monate, das Pikler-Podest ganz für sich: zusammen mit Spielsachen, die sich hervorragend zum Klopfen, Schütteln, Baumeln- und Rollen-lassen eignen, hatten seine Eltern das Podest beim Familienspielraum ausgeliehen.

Von der Entdeckung der Höhe:

Silas entdeckte bald, dass er das Pikler-Podest von der Seite besteigen kann. Die Höhe entspricht einer Treppenstufe. Doch ist die Treppe mit einem Schutzgitter gesperrt. Hier am Pikler-Podest kann Silas üben, ohne dass wir um seine Sicherheit fürchten müssen. Auch wenn es – zugegeben – dramatisch aussieht, wenn er vorwärts von der Kiste zurück auf den Boden kriecht!

Vom kindlichen Bewusstsein vom Unsichtbaren:

Dabei muss man wissen, dass Kinder zunächst kein Bewusstsein für das haben, was hinter ihnen ist. Sie verlassen sich auf die Welt vor ihren Augen.

Wenn wir Silas auf dem Pikler-Podest umdrehen und ihm vorschlagen „Probier’s mal rückwärts“, hat er einen Konflikt zu lösen zwischen seinem eigenen Bedürfnis – sehen, wo es hingeht – und unseren Erwartungen.

Hinschauen und einschätzen lernen:

Schauen wir genau hin: wie vorsichtig streckt er den Arm zum Boden aus, wenn er oben bäuchlings auf dem Podest liegt! Stück für Stück schiebt er sich mit den Füßen vorwärts, näher zur Kante, tastet und schaut und spürt seinen Schwerpunkt und schätzt ein, ob er sich traut, selbst herunter zu krabbeln.

Wenn er sich noch nicht traut, wird er nach uns rufen, und wir können mit ihm über die Situation sprechen, ihn auf den Arm nehmen und von da aus wieder zu seinem Spiel am Boden lassen.

Vom Wechsel zwischen Großmotorik und Feinmotorik

Möglicherweise erholt er sich von diesem Abenteuer, in dem er mit den Rasselflaschen Geräusche erzeugt, ehe er wieder auf die Kiste krabbelt.

Vom Rutschen lernen

Vielleicht gerät er dieses Mal versehentlich auf die schiefe Ebene und spürt, wie die Schwerkraft ihn da hinunter zieht. Manch Kind erschrickt und weint ob dieser ungewohnten Situation! Doch schnell entdecken sie den Reiz des Rutschens und genießen es, dass sie selbst beeinflussen können, wie oft sie diesen Genuss erleben!

Silas rutscht inzwischen sehr gerne, meistens mit dem Kopf voraus auf dem Bauch, die Rampe hinunter.

Er versucht auch, vom Boden aus die Rampe hinauf zu kriechen. Wenn er dabei barfuss sein darf, hat er einen guten Halt mit den Zehen.

Manchmal rutscht er ab, und erlebt dann das Rutschen mit den Füßen voraus. So lange die Vorstellung von der Welt außerhalb des Blickfelds fehlt, könnte das eine ähnlich kitzelige Erfahrung sein wie für uns die Fahrt in der Geisterbahn…

Vom Spielraum für die Familie:

Silas‘ Mutter hatte sich gewünscht, dass er hier am Podest in Ruhe neue Erfahrungen machen kann und variationsreich mit den Dingen spielt. Sie vertraute ihm, dass er sich nicht leichtsinnig oder unaufmerksam an den Rand des Pikler-Podests begeben würde. So konnte sie seine Spielzeit nutzen und Dinge erledigen, die ihr neben seiner Betreuung wichtig waren.

Sie genoss diesen Spielraum mindestens so sehr wie ihr Sohn!

Spielraum auch für dich und dein Kind:

Nun ist das Podest wieder zurück im Familienspielraum, gereinigt und desinfiziert, und kann in der nächsten Familie zu mehr Spielraum beitragen. Bald auch bei Dir?

Hier findest du alle Informationen rund um den Verleih von Spielmaterial.

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Selbständiges Spiel

Spielerisch in die Zukunft

Wie retten wir das Lebendige und nicht „nur“ das Leben?

Unter dem Vorwand, möglichst viele Leben in der Corona-Krise retten zu wollen, riskiert man das Lebendige und damit wiederum das Leben. Eines vorab und unmissverständlich: Jedes einzelne Leben bedarf keiner Rechtfertigung und ist an sich schützenswert!

Was aber bedeutet Leben?

Nicht tot zu sein?

Lange und immer länger zu leben?

Was aber, wenn wir hier das falsche Pferd satteln und im Blindflug auf Klippen zu galoppieren? Heißt nicht Leben etwas ganz anderes?

Möglichst viele wahrhaftig und intensiv erlebte Momente!

Viele liebevolle und existentielle Begegnungen!

Echte Trauer und echte Freude!

Elementares allemal!

Ist dann „Lebenszeit“ nicht nur in Stunden und Jahren zu messen, sondern eher in einer Skala der wirklich intensiven Lebensmomente? Kann ein Leben nur als gelungen betrachtet werden, wenn ich mindestens 90 Jahre alt werde? Was aber, wenn dieses Leben leer und einsam war?

Kinder sind systemrelevant

Kinder, die systemrelevanteste Gruppe schlechthin (bei einem Schiffs- und Flugunglück gilt noch immer der Grundsatz aus dem Jahre 1852: Kinder und Mütter sind zuerst zu retten!!) sind in den letzten, den Corona-Wochen unter den Tisch gefallen. Wer spricht über ihre Nöte, ihre Fragen, ihre Unsicherheit? Die Erwachsenen, noch immer fest davon überzeugt, alles besser zu wissen, reden höchstens klug über die Notwendigkeit von digitaler Bildung, die Form von zukünftigem hygienischen Betreuungsangeboten oder sind über die Maßen mit sich selbst beschäftigt. Wenn wir aber über Zukunft sprechen, und das sollten wir jetzt dringend alle tun, dann müssen wir vor allem über die Kinder reden und was sie brauchen, um sich später dann als gestaltende Erwachsene in der komplizierten Welt zurecht zu finden.

Was brauchen Kinder für ihre gelingende Zukunft?

In aller ersten Linie brauchen sie Liebe!! Und möglichst viel davon! Am besten von ihrer Familie, den Eltern und Geschwistern und dann auch von den anderen Erwachsenen, denen sie anvertraut wurden oder denen sie sich anvertrauen.

Und dann brauchen sie, mehr denn je, elementare Erfahrungen. Nur so können sie das nötige Weltvertrauen aufbauen, was sie dann durchs Leben trägt.

Elementare Erfahrungen bedeutet mit Wind und Wetter, der Natur, den Elementen, allen Lebewesen, Gefahren und Herausforderungen in Berührung zu kommen, sie zu erleben und schließlich zu begreifen.

All das kann man in einem Wort fassen: dem freien Spiel.

Was erleben Kinder stattdessen in der Corona-Krise?

Was heute eh schon, und in der Corona-Krise im Besonderen geschieht, ist genau das Gegenteil!

Isolierung und Digitalisierung. Erlebnisärmer geht kaum.

So schaden wir nicht nur den Kindern in der Jetztzeit, nein, so nehmen wir billigend in Kauf, dass unsere Zukunft, eine lebenserfüllte Zukunft gefährdet ist.

Wollen wir denn wirklich in einer leblosen, sterilisierten, isolierten und kontrollierten Zukunft immer länger leben? Ist das unser Ziel?

Wenn man in die leuchtenden Kinderaugen (es gibt nichts Schöneres auf der Welt, keinen Sonnenuntergang, keine Symphonie und nicht einmal den intensivsten Liebesakt) schaut, wenn diese in ihrem ureigenen Spiel begriffen sind und dabei die Welt erobern, weiß man, die Kinder und zukünftigen Erwachsenen wollen das nicht!

Wir Erwachsenen verantworten die Situation der Kinder

Wir machen uns schuldig, wenn wir den Kindern ihre Zukunft, ihre lebendige, erfahrungsreiche und elementare Zukunft verbauen (und auf dem Altar der Unsterblichkeit opfern)!

Wachen wir endlich auf und stellen uns in den Dienst der Kinder!

Begleiten wir sie demutsvoll auf ihrem Weg. Nicht besserwisserisch, sondern neugierig und liebevoll.

Dafür braucht es eine offene Gesellschaft, die verschiedene Meinungen, Ideen und Wege zulässt und diese in einem konstruktiven Diskurs immer wieder abwägt und nach den besten Lösungen sucht.

Hygiene- und Abstandsregeln, Überwachung und Druck, rein digitale Schulen und Kindergärten mit Impfpflicht sind da sicher nicht die richtige Antwort.

Unser Leben war einst das eines Kindes. Warum vergessen wir das?

Unser Leben ist doch sinnlos, wenn wir nicht alles daran setzen, dass Leben der Kinder auf der ganzen Welt zu schützen und zu hüten. Dieses Leben ist mehr denn je in Gefahr.

Solange Kinder noch durch Hunger und Kriege sterben, Kinder vernachlässigt werden, oder durch häusliche Gewalt in Mitleidenschaft gezogen werden, ist es ein Hohn und eine unerträgliche Doppelmoral, wenn wir, welches Leben auch immer durch die gerade angesetzten und z.T. gegen die Freiheitsrechte der Menschen verstoßenden Maßnahmen zu retten versuchen!

Wir Erwachsenen sind mehr denn je aufgerufen uns noch einmal genau vor Augen zu führen, wie wir als Kind gerne aufgewachsen wären, oder im besten Fall sind.

Orientierung am Kind als Maxime für unsere Entscheidungen

Ermöglichen wir den Kindern mit aller uns zu Verfügung stehender Kraft Lebensräume in lebendig gestalteten Kitas und Kindergärten, in Schulen, Ausbildungseinrichtungen und letztendlich in kindgerechten Städten.

Es ist an der Zeit, die Vision von der bespielbaren Stadt umzusetzen.

Hier können sich Kinder frei entfalten, ihr Umfeld ganz nach ihrem ureigenen Mut und Willen erobern, soziale Kontakte aufbauen und die Natur lieben und schützen lernen.

Nehmen wir die jetzige Krise zum Anlass umzudenken.

Wachstumswahn, Verschwendung der Rohstoffe, Umweltzerstörung, Egoismus, haben uns erst diese Krise beschert.

Eine am Kind orientierte Gesellschaft kann hier Abhilfe schaffen. Ich wage den Zusatz: Nur eine am Kind orientierte Gesellschaft kann die Kehrtwende in eine hoffnungsvolle und vor allem lebendige Zukunft gestalten.

Die KuKuK Gruppe: Spielplätze für Kommunen, Gemeinnützige Einrichtungen, Flüchtlingslager und mehr!
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im 1. Lebensjahr im 10. Lebensjahr im 2. Lebensjahr im 3. Lebensjahr im 4. Lebensjahr im 5. Lebensjahr im 6. Lebensjahr im 7. Lebensjahr im 8. Lebensjahr im 9. Lebensjahr Sand Selbständiges Spiel

Pimp your Sandkasten!

Warum spielt hier keiner?

Manche ein Sandkasten wird liebevoll zusammengebaut mit besten Wünschen für selbständiges Spiel der Kinder. Und doch sind die nur selten darin beschäftigt. Was ist da los?

Eine Kiste voll Sand: Es gibt 1.000 Möglichkeiten, darin zu spielen – aber wo anfangen?

Ein Sandberg ist attraktiver!

Wer kann auf diesem Bild den Berg freistellen und den Hintergrund wegschneiden?

Mit einer Bauschaufel wird aus dem Sand im Nu ein attraktiver Berg.

Da entwickeln Kinder von alleine Lust, hinaufzusteigen.

Sie stupsen den Sand an und beobachten, wie er zu Tal rieselt.

Sie nehmen Schaufel und Eimer zur Hand, und bauen weitere Berge, höhere Spitzen, und Tunnel und – wenn Wasser erreichbar ist – auch Bergseen.

Muscheln im Sand

Die Muscheln vom letzten Strandurlaub kommen jetzt wieder zu Ehren: im Sandkasten sind sie mal Dekoration, mal Teller, mal Dach – je nach dem, woran die Kinder gerade bauen.

Zwergenreich aus Natur-Fundstücken

Zimmer zu vermieten – vorzugsweise an wasserfeste Zwerge!

Fundstücke vom letzten Spaziergang eignen sich, um im Sandkasten ein ganzes Zwergenreich aufzubauen.

Da entwickelt der Gartenzwerg von nebenan Lust auf einen Umzug!

Tiere und Männchen aus Plastik fühlen sich hier ebenfalls wohl, so lange sie kein Gelenk haben.

Kleine Kinder können sich die Bewohner des Zwergenreiches aber auch problemlos vorstellen!

Murmelbahn aus Sand

Sandberg als Murmelbahn

Wenn der Sand feucht ist, und die Kinder alt genug für Glasmurmeln sind, bauen sie gerne Murmelbahnen in den Sandberg.

Hier ein einfaches Modell, das nicht von Anfang an funktioniert hat. Der Weg ist das Ziel: bauen – testen – korrigieren – testen – und welch ein Jubel, wenn am Ende die Murmel unten ankommt!

Murmelbahn aus Röhren

Diese Röhren gibt günstig im Baumarkt

Der Sandhaufen ist die ideale Grundlage für ein weitverzweigtes Röhrensystem, in dem Tischtennis-Bälle und Murmeln unterwegs sind können.

Neue Spiele erfinden

Neue Spiele erfinden mit Murmeln und Sand

Mit einer Zielscheibe im Sand und Murmeln in der Hand entdecken Kinder ganz alleine neue Spielvarianten.

Hier sind die Erwachsenen aufgefordert, die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu veranlassen, dass die Kugeln nur den Sand treffen…

Probier es aus! Wir sind gespannt auf Eure Erfahrung!

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Selbständiges Spiel

spielen ist die Arbeit des kleinen Kindes

Dieser Satz wird Maria Montessori zugeschrieben, und jeder der Kinder beim Spiel erleben darf, wird feststellen, wie ernsthaft sie an ihrem Thema „arbeiten“.

Das können sie, wenn sie sich sicher geborgen fühlen, weil sie zuverlässig wissen, dass Erwachsene für sie da sind um ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen.

Hilfreich für dieses hingebungsvolle Spiel ist eine sichere Umgebung, in der sich das Kind ungestört eine Zeit lang mit seinem Spielmaterial beschäftigen kann.

Je besser dieses Spielmaterial zu seinen aktuellen Interessen – seinem „Entwicklungsstand“ – passt, desto vielfältiger sind die Ideen und Spielformen des Kindes.