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Babykleidung

Welche Kleidung brauche ich für mein Kind? Wie viele Teile sind sinnvoll? Welche Größe passt wann?

Viele Fragen, mit denen Schwangere in die Modegeschäfte gehen.

Tatsächlich ist es eine Herausforderung, Babykleidung zu kaufen die hübsch aussieht, leicht anzuziehen ist, gut waschbar und darüber hinaus noch sinnvoll fürs Kind.

Leicht anzuziehen sind Jacken und Binde-Bodies, Strampelhosen und Mützchen. Je enger die Ärmel und der Ausschnitt, desto größer die Schwierigkeiten beim Anziehen.

Gut waschbar sind Sachen aus Baumwolle, die häufig noch hübsch bedruckt auch Erwachsenen gefallen.

Sinnvoll fürs Kind sind Kleidungsstücke, die es dabei unterstützen, seine Körpertemperatur zu regulieren: Im Sommer schützt die Kleidung vor Sonne und Hitze, im Herbst und Winter schützt sie vor Auskühlung.

Dafür ist es wichtig, den Kopf zu bedecken. Ein Mützchen schützt die empfindliche Kopfhaut und stoppt den Wärmeverlust über den Kopf.

Zweiteilige Kleidung rutscht gerne auseinander. Anstatt den Bauch zu bedecken hängt der Pullover häufig in Brusthöhe, gerade wenn wir das Kind aufnehmen und tragen. Davor schützen Strampelhosen, Latzhosen und einteilige Spielanzüge.

Kleidung aus Wolle bzw. aus Wolle/Seide hält das Baby schön warm und trocken, da dieses Material einerseits Temperatur regulierende Eigenschaften hat, andererseits eine große Menge Feuchtigkeit aufnehmen kann. Auch für Erwachsene gibt es Sportshirts mit Wollanteil!

Inzwischen gibt es eine große Auswahl an Bezugsquellen:

Kinderkleidung aus Wolle und Seide im Raum Stuttgart kaufen

In Herrenberg in der Tübinger Strasse findest du im Laden von Babys und Kids eine große Auswahl an Kinderkleidung: Unterwäsche, Hosen, Oberteile, bis hin zu Schlafsäcken. Auch Babyspielzeug und erstes Geschirr wird hier angeboten.

In Filderstadt veranstaltet Inge Heine von Stillen Hüllen Pflegen jeweils im Herbst und im Frühjahr einen Markt für neue Babysachen aus Wolle und Seide, mit Kaffee und Kuchen und Rahmenprogramm.

Onlineshops für Wolle und Seide Babykleidung

Hier kannst du Baby- und Kinderkleidung aus Wolle und Seide online bestellen:

Albmerino: Oberbekleidung von Flomax für Damen, Herren und Kinder

Assmus Unterwäsche und Bekleidung für Babys, Kinder und Erwachsene

Babys und Kids Onlineshop: Bekleidung, Schlafsäcke, Spielsachen, Kinderzimmerausttattung

Dilling: Wäsche aus Wolle und Seide für Babys, Kinder, Damen und Herren

Deerberg hat nur Damenbekleidung

Foster Natur: Vertrieb für Engel, Cosilana u.v.m.

Green Stories: Naturkleidung für Babys, Kinder und Erwachsene

Grüne Erde: Ausstattung fürs Kinderzimmer und Bekleidung

Hans Natur: Baby und Kinderkleidung aus Naturfasern

Hess Natur (Gr. 50 – 164 , Unterwäsche und Bekleidung, auch für Erwachsene)

Maas Natur: Unterwäsche und Oberbekleidung für Babys, Kinder, Damen und Herren

Primel Naturwaren: Ökologische Produkte für die ganze Familie

Waldorfshop: Kinderkleidung, Bastelideen, Schulbedarf und vieles mehr

Waschbär: Der Öko-Onlinehändler für Kleidung und alles andere

Wollbody Unterwäsche

Fabrikverkauf Wolle und Seide Bekleidung für Babys, Kinder und Erwachsene

Auf der Schwäbischen Alb gibt es Fabrikverkauf bei

Engel Natur in Pfullingen: Frühchen Wäsche, Mode aus Naturfasern für Babys, Kinder und Erwachsene – hier v.a. Wollfleece-Jacken

disana Erlebniswelt in Lichtenstein – Naturmode für Babys, Kinder und Erwachsene, die nicht laut ist

Cosilana Wäsche und Oberbekleidung für Babys, Kinder und Damen in Hechingen

Flomax Naturmode für Kinder und Erwachsene in Bad Urach und St. Johann

Es ist nicht einfach, die Öffnungszeiten unter einen Hut zu bringen. Daher lieber vorher im Internet stöbern, Öffnungszeiten kontrollieren, und dann zum Ausflug auf die Schwäbische Alb aufbrechen.

Hier geht es zurück ins Kinderzimmer vom Familienspielraum.

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Geschützt: TZM

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Was tun bei Krankheit?

Einer in Deiner Familie ist krank oder hatte Kontakt zu Covid 19-Erkrankten in den vergangenen 14 Tagen?

Wenn es ein gewöhnlicher Schnupfen ist, und dein Kind trotzdem fröhlich spielen kann, seid Ihr im Spielraum herzlich willkommen.

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg informiert hier, wann Dein Kind zuhause bleiben muss (für Krippe, Kindergarten und Schule – das gilt für den Familienspielraum analog, siehe nach unter Zutritts- und Teilnahmeverbot bei unseren Hygienebestimmungen).

Wenn Du also deswegen einen Termin im Spielraum versäumst, informiere uns VORHER mit diesem Formular:

So können wir Dir am Ende des Kurses eine Gutschrift in Höhe des anteiligen Teilnahmebetrages ausstellen. Du oder eine andere Familie kann den Gutschein in den nächsten 3 Jahren einlösen.

Gute Besserung Dir und den Deinen!

Hoffentlich sehen wir uns nächste Woche im Spielraum wieder!

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Elternkurs nach Hengstenberg nach Pikler Spielgruppe

Gutschrift

für versäumte Spielraum-Termine

Während der Spielraum Kurse unter Pandemiebedingungen haben Familien, die krankheitsbedingt Spielraum Termine versäumen und sich rechtzeitig vom Kurs abmelden, einen Anspruch auf Erstattung des anteiligen Teilnahmebeitrags.

Das gilt auch, wenn der Kurs von Amts wegen durch die Corona VO BW verboten wird und daher Termine nicht stattfinden können.

Termine, die wegen Krankheit der Kursleiterin ausfallen, sind von der Erstattung entsprechend der Vereinbarung bei Buchung des Kurses ausgenommen.

Dabei haben Familien die Wahl zwischen

  • Rückzahlung auf ein Konto in Deutschland
  • Geschenk-Gutschein, übertragbar und ab Ausstellung 3 Jahre lang gültig
  • anonyme Spende an eine Familie, die nur einen Teil des Spielraum-Teilnahmebeitrags aufbringen kann

Hier können betroffene Familien die Erstattung beantragen:

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Geschützt: Nordsee

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Selbständiges Spiel

Geschützt: Alb

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Bücher und mehr Dialog auf Augenhöhe im 1. Lebensjahr im 10. Lebensjahr im 2. Lebensjahr im 3. Lebensjahr im 4. Lebensjahr im 5. Lebensjahr im 6. Lebensjahr im 7. Lebensjahr im 8. Lebensjahr im 9. Lebensjahr lernen lernen Selbständiges Spiel

André Stern: Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben

Beobachtungen von einem, der nie aufgehört hat zu spielen

Wir erwarten von Anfang an von Kindern, dass sie Fortschritte machen und somit den Blick auf das Werden richten. Dabei vergessen wir und sie, den Blick auf das Sein zu behalten

S.6 des Buches

„Du spielst ja nur!“

Ist Spielen ein wichtigeres Bedürfnis als Trinken? Darf man Spielen respektlos stoppen? Wie konnte Spielen so degradiert werden, dass die meisten Menschen sich legitimiert fühlen, es anderen, als wichtiger eingestuften Beschäftigungen zu opfern? (…)

Beobachten Sie die unglaubliche Ernsthaftigkeit des Kindes beim freien Spielen! Seine Ausdauer, seine unendliche Konzentrationsfähigkeit, seine Fähigkeit, über seine eigenen Grenzen hinaus zu wachsen. Das alles hat es aber bei auferlegten Tätigkeiten nicht. (…)

Spielen und Lernen bilden eine untrennbare Einheit (…).

Statt also wahrzunehmen, wie viele neue, unerwartete Dinge das Kind täglich begreift, statt ehrfürchtig dieser unaufhaltsamen, exponentiellen, umwerfenden Entwicklung beizuwohnen, behandeln Erwachsene Kinder als unfähige Wesen, die man fördern und motivieren müsse. Und so übt sich jeder als Lehrer und findet es auch nie zu früh, mit dem Unterricht anzufangen. (…)

Für ein Kind, das selbstbestimmt spielen und lernen darf, ist Leistungsdruck hingegen unverständlich, denn es wächst in der Erfahrung auf, allem Neuen in einem Zustand der Begeisterung zu begegnen.

Wir haben die Synonyme Spielen und Lernen nicht nur getrennt, sondern an entgegengesetzten Enden der Ernsthaftigkeitsskala positioniert.

Seite 9ff des Buches

Am Anfang war das Spiel

Wenn ich von Spiel spreche, meine ich das freie Spiel, das dem eigenen Denken des Kindes entspricht. Andere Spiele sind „ernste“ Spiele, die auch Erwachsenen erlaubt sind. Dazu gehören Schach, Tennis, Fußball oder Klavier. Und dann gibt es noch Spiele zum Zeitvertreib (….) wie Kreuzworträtsel, etc. (…)

Bei Erwachsenenspielen geht es eigentlich immer darum, zu gewinnen. (…) Beim freien kindlichen Spiel geht es nie darum, „zu gewinnen“. Man spielt nicht gegeneinander, sondern miteinander. Oder man spielt mit sich und der Welt.

Eine weitere deutliche Unterscheidung besteht darin, dass Erwachsene durch das Spiel häufig versuchen, Abstand von ihrem Alltag zu nehmen. Das ist genau das Gegenteil dessen, was das Spiel für das Kind ist: Es ist die direkte Art, sich mit dem Alltag, mit sich und der Welt zu verbinden. (…) Es macht aber nicht immer „Spaß“, wie wir von manchen Spielen erwarten, denn es bedeutet für das Kind oft viel Anstrengung (…).

Spielen bedeutet auch, sich etwas anzueignen – es ist unser intellektuelles Verdauungssystem. Sobald ein Kind etwas Neues erfahren hat, spielt es dies sofort, um es sich zu eigen zu machen, um es vom Konzept zum Fassbaren übergehen zu lassen. (…)

Erst wenn wir die Erfahrung gemacht haben, dass das Neue die Gefahr beinhaltet, abgeprüft zu werden, bevor wir es verstanden und verinnerlicht haben, beginnen wir, uns davor zu fürchten. (…)

Der Drang zu spielen ist bei Kindern viel stärker als die anderen Bedürfnisse oder Befindlichkeiten. (…) Der Drang zu spielen ist bei Kindern sogar stärker als Hunger und Durst. (…)

Beobachtet man diese unglaubliche Ausdauer (die kein Erwachsener hätte), diese totale Konzentration und Beteiligung, diese bedingungslose Ernsthaftigkeit – diese pure, unbeachtete, unbeleuchtete Urkraft des Kindes -, wird man einfach unwiderstehlich und unmissverständlich gepackt. Man beginnt, Vertrauen in die Kraft des Kindes zu haben. (…)

Versunken in ihrem Spiel, ohne es zu merken, wachsen Kinder über Grenzen hinaus, die sie niemals überwinden würden, wenn man es ihnen befähle.

Wir kommen nicht mit einem genetisch programmierten Gehirn auf die Welt, unser Gehirn wird auch nicht wie ein Muskel durch Training größer, sondern es entwickelt sich dort, wo wir es mit Begeisterung nutzen. (…)

Seit jeher glauben wir, wir würden mit der Zeit besser, wie guter Wein, der mit den Jahren reift, wir würden nach und nach Fähigkeiten und Kompetenzen zulegen. Jetzt erfahren wir, dass es genau umgekehrt ist, dass wir als Potenzialbomben auf die Welt kommen – Kinder können alles lernen und alles werden, und das ist ihnen bewusst -und dass wir in den ersten Monaten unseres Lebens dieses ganze Potenzial in den Wind säen. Nach Darwinscher Manier entwickeln sich nur die wenigsten unserer Fähigkeiten, und zwar diejenigen, die unsere Weltordnung verlangt, die anderen werden nicht in Anspruch genommen, verkümmern und verschwinden. So werden wir aber nie die, die wir hätten werden können. (…)

Es stellt sich also heraus, dass die Hüter unseres Potenzialmeeres die Kinder sind.

S. 20ff des Buches

Jedes Kind ist genial

Mit der Zeit verzichtet ein Kind dann immer auf die eigenen Impulse und Prozesse und übernimmt die, die man ihm auftischt, weil genau diese bei seinen Eltern oder anderen Bezugspersonen gut ankommen. (…)

Es geht darum, dass jedes Kind in seiner Einzigartigkeit gesehen udn wertgeschätzt wird – dann wird es sich auch entwickeln.

S 44 des Buches

Spielen in der weiten Welt

Kinder sind die sozialsten Wesen, die es gibt. Sie kommen auf die Welt mit idealen Eigenschaften: Sie haben offene Sinne, sie sind unvoreingenommen, sie sind neugierig, sie urteilen nicht – sondern sie nehmen die Dinge, wie sie da sind, und begegnen Neuem mit Interesse.

S. 47

Erwachsene, die miteinander und mit Kindern spielen, sind selten (Beispiel: am Strand). Es geht aber (Beispiel: etwas aus einer Verpackung machen).

Irgendwann gesellt sich zum Spiel die Nützlichkeit. Es ist noch ganz Spiel, und schon ein Übergang zum Begriff „Arbeit“.

S. 60 des Buches

Das ist für Kinder dann sehr befriedigend.

Der richtige Zeitpunkt

Über geplante (Kaiserschnitt-)Geburten:

Das eigentliche Problem ist, dass jungen Eltern eingetrichtert wird, dass weder die Mutter noch der Vater noch die Natur noch das Kind wissen können, „wie es am besten geht“, und dass es sogar gefährlich ist, das Ganze nicht von Anfang an der akademischen Medizin anzuvertrauen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für irgendetwas im Leben? Wer weiß das schon. (…) Das natürliche Spiel ist das Einzige, das immer gerade der aktuellen Entwicklungsstufe des Kindes entspricht. (…)

Nie wurde mir das Gefühl vermittelt, dass etwas nicht meinem Alter entspräche – oder dass ich dieses oder jenes „erst später“ verstehen oder erklärt bekommen würde. Und es wurde mir nie gesagt oder zu spüren gegeben, dass ich dieses oder jenes „jetzt“ nicht mehr tun sollte, dass ich für dies oder jenes nun zu alt sei. Ich musste mich nie mit unaktuellen Dingen auseinandersetzen, nach dem Motto „Was du heute nicht lernst, lernst du morgen nimmermehr“. Ich hatte mich auch nie zu zwingen, Dinge zu lernen, die ich nicht brauchte, mit der Begründung, dass ich „später vielleicht froh“ sein würde, sie gelernt zu haben. (…)

Es gibt also keinen richtigen Zeitpunkt zum Lernen, es gibt nur eine Aktivierung unserer emotionalen Zentren – oder keine. (…)

Ich wurde immer als vollgültiger Mensch in einer vollgültigen Entwicklungsstufe wahrgenommen und respektiert.

S. 64f

Lustig findet er, dass es für viele ein großer Unterschied ist, ob sie etwas mal gelernt haben und heute wieder vergessen (das ist sozial anerkannt), oder ob sie es niemals gelernt haben, obwohl das Ergebnis heute das selbe ist.

Wenn das Kindsein gewürdigt und nicht zerstört wird, bleibt dieser Zustand der unendlichen Neugier, des bedingungslosen Vertrauens, der unbeirrbaren Aufmerksamkeit, der totalen Aufgeschlossenheit erhalten.

Seite 67

Über Pubertät:

Man hilft gerne, schwere Möbelstücke zu tragen, weil man Freude daran hat, jetzt zu denen zu gehören, die schwere Lasten tragen können – man freut sich der neuen Verantwortung.

Seite 72

Die Offenheit des Herzens

Der Unterschied in der Behandlung zwischen Kindern, „Erwachsenen“ und Senioren ist mir schon immer rätselhaft gewesen. (…)

Ich habe in ständigem Kontakt und Austausch mit anderen Menschen gelebt, manche waren jünger, manche älter. Die gegenseitige Bereicherung ergab sich gerade aus diesem vielfältigen und kosmopolitischen Umfeld. Ich durfte meine Freunde wählen, so wie auch sie mich gewählt haben. Das Leben, unsere Wege, Interessen und Fähigkeiten führten uns zusammen – Wahlgemeinschaften also, Gemeinschaften aus Gemeinsamkeiten. (…)

Nicht die Daten des Personalausweises führen die Menschen zusammen, sondern ihre Interessengemeinschaften und die Möglichkeit, durch das Zusammen kommen vieler Kompetenzen größere Ziele zu erreichen. Die anderen sind keine Konkurrenten sondern mögliche Partner für Synergien. Das bedeutet das Ende des Gegeneinanders und die Rückkehr des Miteinanders.

S. 81f

Begeisterung statt Bedienungsanleitung

(…) Ich durfte dort üben, wo ich aus Begeisterung schon gut war, damit ich noch besser würde. Im Lauf meiner Geschichte konnte ich dann erfahren, dass die gelebte Begeisterung eine Nebenwirkung besitzt: Die Kompetenz. Und dass diese Kompetenz auch eine Nebenwirkung hat: Den Erfolg.

S. 86

Beispiel „Kuscheln erst bei guten Noten“:

Das ist das Modell „Liebe gegen Leistung“, weit verbreitet. Vielen Eltern ist es gar nicht bewusst, was sie da machen, weil sie es selbst nur so erfahren haben. Kinder aber fühlen sich in ihrem Ich schlecht, weil sie zwischen sich und der schlechten Note keine Trennung sehen.

Für mich ist es einfach nicht logisch, dass, wenn das Resultat von der Zusammenkunft eines Schulsystems und eines Kindes ungünstig ist, der Fehler immer wieder und nur beim Kind gesucht wird. (…)

S 88

Die Ernsthaftigkeit der Kindheit

Solange die Menschen ihren Blick auf das Spiel, also seine Bewertung nicht verändern, bleibt es für alle etwas nicht wirklich Ernstes. Ich plädiere nicht dafür, das Leben nicht ernst zu nehmen: Es geht darum, dass man das Spiel ernst nimmt!

S. 95

Ein Kind kann mit einem Apfelkern spielend alles daraus machen – die Postkarte zum Muttertag nach Erzieherinnenanleitung ist dagegen peinlich.

Wenn schon gekauft, dann möglichst naturgetreu, und nicht kindlich verzerrt!.

Gebt Kindern nur Bücher, mit denen ihr selbst gerne in der Öffentlichkeit gesehen werdet…

Wie wir mit Kindern sprechen:

Es gibt einerseits jene Art der Ansprache, die aus Befehlen und Drohungen besteht. Das ist pure, von oben nach unten gehende Machtausübung – insbesondere Kindern gegenüber, die allen Menschen stets auf gleicher Augenhöhe begegnen. So würde heute niemand mehr mit seinem Lebenspartner sprechen – nur noch mit den Kindern!

Es gibt auch eine viel weniger auffällige, dennoch nicht weniger schlimme Art der Ansprache: die ironische [damit meint er den „kindgemäßen“ Tonfall, die simple Wortwahl, die Verniedlichung durch Vokaldehnung] (…)

Ich war 23 Jahre alt. Hätte er so mit mir gesprochen, hätte ich gedacht, dass er mich für vollkommen bescheuert hält.

Und von Kindern wird erwartet, dass sie etwas ertragen, das wir nicht annehmen würden? weil es angeblich süß und niedlich ist oder gar als angepasst gilt? (…)

In beiden Fällen ist es eine deutliche Ausgrenzung. Das ist das Schlimmste, was wir empfinden können. (…)

Kinder wollen dazugehören. Sie sehen sich diese Welt voller Verschiedenartigkeiten an und wollen Teil davon sein. (…) Die Gruppe, der sie angehören wollen, sind wir. Aber mit dieser unserer Ironie ihnen gegenüber geben wir ihnen das Signal, dass sie noch nicht zur Gruppe Menschen dazu gehören, mit welcher wir „normal“ reden und handeln.

S. 98ff

In dieser Gesellschaft, die momentan einen täglich schnelleren, höheren, leistungsorientierteren Lebensstil predigt, erleben wir eine Eskalierung der pädagogischen Absichten und eine Vermarktung der Kindheit. Unsere letzte Freiheit bleibt es aber, uns zu verändern, Überzeugungen zu haben und danach zu leben.

Abrüstung und Rückkehr zum Wesentlichen beginnen mit unserer Haltung dem Kind gegenüber. Weniger ist mehr.

Weniger Ironie.

Weniger Material.

Weniger „Angpasstes“ oder „Vorbereitetes“

Weniger Absicht

Mehr Authentizität

Mehr Gemeinsamkeit

Mehr Ehrlichkeit

Mehr Vertrauen

Wer sollte damit anfangen, wenn nicht wir?

S. 100

Kinder haben unglaubliche Detektoren für Hintergedanken. Sie sind loyal, nicht naiv. Wenn sie tun, als ob sie unsere Lügen glaubten, dann nur aus Loyalität.

S. 101

Eroberung der Welten

Die Weltoffenheit des Kindes ist eine unserer hervorragenden angeborenen Veranlagungen. Das Kind geht auf die anderen zu, mit offenen Armen und offenem Herzen, ohne Vorurteile.

S. 106

Jahrzehnte, fast Jahrhunderte der Konditionierung bestimmen heute noch unseren allgemeinen Misstrauensantrag an die Kindheit. Unsere Gesellschaft nimmt Kinder nicht ernst, gleichwohl ob dabei die feinsten Gefühle des Menschen zertreten werden.

S. 115

Wo wir umdenken müssen

Nicht Abnabelung, sondern Bindung ist Autonomiefaktor Nummer eins. (…)

Ge-und Verbote sind kein Training für das spätere Leben!

Peergroups sind nicht die wesentliche Orientierung für das Kind!

Kinder wollen keine geschlossene Gesellschaft von Altersgenossen, sie wollen in die weite Welt hinaus.

Wir kommen nicht unperfekt zur Welt – wir werden es.

Jedes Kind will ein Held sein

S 126f
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Spielraum im Garten

Spielen nach Herzens Lust ist die zentrale Aufgabe kleiner Kinder.

Eltern schaffen allein durch ihre aufmerksame Anwesenheit den sicheren Raum, in dem sich ihr Kind Neuem zuwenden, Vertrautes variieren und Herausforderndes meistern kann.

Im Spielraum im Garten laden neben den vorhandenen Spielgeräten weitere Stationen zum experimentieren ein, und Sie dürfen gespannt sein, was Ihr Kind hierbei für sich entdeckt.

Pädagoginnen der IG Spielraum begleiten Kinder da, wo es schwierig wird und stehen für Fragen rund um das Spiel und die Entwicklung des kleinen Kindes zur Verfügung.

Wer Wann Wo ist Spielraum im Garten?

An 7 einzelnen Tagen treffen sich zwischen 16 Uhr und 17:30 Uhr Eltern mit Kindern von ca. 2 bis 4 Jahren in einem Garten in 71139 Ehningen.

Die Tage sind einzeln buchbar, die Teilnahme kostet 5 Euro pro Nase.

Es gelten die Hygieneregeln vom Familienspielraum.

Bitte mitbringen:

  • Kleidung zum wechseln, falls wir mit Wasser spielen
  • Frisches Wasser zum Hände waschen
  • Etwas zu trinken und zu knabbern für den kleinen Hunger zwischendurch
  • Sitzunterlage / Gartenstuhl für sich als zuverlässigen Platz, wo Ihr Kind Sie wieder findet.

Schön ist es, wenn Ihr Kind barfuss spielen darf.

Bitte kommen Sie nach Möglichkeit zu Fuß.

Witterungsbedingte Absage durch den Veranstalter ist bis 1 Stunde vor Veranstaltung per eMail möglich.

Der Anmeldezeitraum ist beendet.

Es ist keine weiteren Anmeldung zu dieser Veranstaltung möglich. Bei Interesse an einer Wiederholungsveranstaltung setzen Sie sich gerne direkt mit der Kursleiterin vom Spielraum in Ehningen in Verbindung.

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Babypflege Dialog auf Augenhöhe im 1. Lebensjahr im 2. Lebensjahr im 3. Lebensjahr im 4. Lebensjahr

Trinkglas

Wie lernen Kinder das Trinken aus einem Glas, und wann ist der richtige Zeitpunkt?

Es gibt Kinder, die ganz ohne Trinkflasche, Trinklernbecher und Trinkhalmsyteme aufwachsen. Sie trinken an der Brust der Mutter, und lernen als nächstes das Pikler-Trinkglas kennen:

Daraus kann der erste Brei fließen, er kann daraus gelöffelt werden, und schon bald wird das Kind lernen, daraus Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

Dank der Form des Randes kommt ein sehr feiner Strahl beim Mund des Kindes an, der uns Erwachsenen ermöglicht, ihm immer nur einen Schluck zu geben und dann abzuwarten, bis das Kind diese Menge geschluckt hat.

Bald zeigen die Kinder Interesse daran, das Glas selbst anzufassen und zum Mund zu führen. So entwickeln sie ein Gefühl dafür, wie die Neigung des Glases mit der Menge zusammenhängt, die in ihren Mund gelangt.

Die Mutter von der 13-Monate alten Lisa erzählte mir, dass Lisa jetzt immer aus „ihrem“ Glas zu trinken verlangt, und dass sie das schon ganz geschickt macht.

Die Gläser sind aus gehärtetem Glas, liegen gut in der Kinderhand, können dank der Riffelung gut fest gehalten werden, und sind am Rand so schön geneigt, dass ein feiner Wasserstrahl in den Mund des Kindes läuft.

Sie überleben einen Sturz auf Holz- und Linoleum Böden und können selbstverständlich in der Spülmaschine gereinigt werden.

Handelsbezeichnung:

Duralex Picardie 13cl Glas, zu erwerben z.B. bei Gastro24, bei Gastro Hero und in bekannten Internet-Handelsportalen (unbezahlte Werbung).

Im Lädle vom Familienspielraum werden die Gläser in kleinen Mengen vor und nach der Spielgruppe verkauft, Versand aus unserem Lädle ab 50 Euro Warenwert.

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einkaufen

Wenn wir für den Familienspielraum sinnvolle Sachen einkaufen, werden wir in der Regel hier fündig: