Im Kalender finden sich überwiegend rote Kreuze: die meisten Veranstaltungen sind abgesagt.
So finden sich Eltern unvorbereitet bis auf Weiteres - mindestens 5 Wochen! - mit ihren Kindern zuhause. Damit ist zwar die Ansteckungsgefahr innerhalb der Bevölkerung reduziert, die psychosoziale Belastung auf die Familie steigt jedoch immens.
Wir wollen, dass Ihr mit Eurer Familie gut durch die Corona Pandemie kommt!
Daher unterstützen wir Euch hier mit Ideen und Vorschlägen, wie Ihr die Zeit für Euch als Familie gut nutzen könnt.
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Wenn die Kinder nicht in den Spielraum kommen, so können doch die Spielsachen zu den Kindern kommen.
Während der Kita-Schließung verleihen wir
Jede Familie kann 1 Gerät und 1 Spielkiste für jeweils 1 Woche ausleihen, mit Option auf Verlängerung.
Übergabe in Ehningen mit dem empfohlenen Sicherheitsabstand.
Für die Teilnehmer unserer Kurse ist das Angebot kostenlos. Neue Familien hinterlegen eine Kaution und bezahlen eine wöchentliche Miete orientiert am Anschaffungswert der geliehenen Sachen.
Wir beraten Sie über die Hotline und per E-Mail.
Telefonische Beratung zu allen Fragen des familiären Zusammenlebens
Schwerpunkte:
Ehe die Kinder im Nichtstun und Keinbockhaben versinken, könnte anregendes Spielzeug ihre Kreativität herausfodern. Diese Spielsachen von Kraul erhalten Sie über den Onlineshop von Spielundzukunft oder per Sammelbestellung über den Familienspielraum.
Hefeteig ist wunderbar, um mit Kindern zu backen. Er will ausgiebig geknetet werden und schmeckt lecker!
Hier backen wir Osterbrot. Die Form ist ungewöhnlich, das Rezept ist aus "Unser Frühjahrs- und Osterbuch" von Christel Dhom, mit freundlicher Genehmigung der Autorin und vom Verlag Freies Geistesleben.
Dazu brauchen wir Mehl, Milch, Hefe (!), etwas Zucker und Sesam und ein Eigelb zum Bestreichen.
Ein Webinar mit Ute Strub, Elsa Chahin and Pia Doegl (auf Englisch)
Hier erhältst du nützliche Anregungen, sehr konkret und umsetzbar, zu den Fragen
Elsa Chahin, die Vorsitzende von Pikler USA, lädt uns zu einer praktischen Übung der Selbstfürsorge ein
Pia Dögl, Initiatorin des Webinars und von beginningwell, gibt Anregungen, wie wir unseren Weg finden, mit Kindern darüber zu sprechen, warum wir Oma und Opa nicht besuchen und auch die Freunde nicht sehen können.
Ute Strub, Pikler- und Hengstenberg-Expertin (86) blickt zurück auf ihre Kindheit im 2. Weltkrieg, wo das Spielerische und der Humor die Familie durch schwere Zeiten trug. Aus ihrer langjährigen auch beruflichen Erfahrung entwickelte sie eine Methode, sich durch bewusstes Atmen selbst zu beruhigen. Sie weist auf die einfachen Spiele der Kinder hin, an denen sie so viel Freude haben. Mit anschaulichen Beispielen aus ihrem Lebensschatz macht uns neugierig auf das schelmische Spiel beim Anziehen und Wickeln, das wir so leicht fehlinterpretieren. Sie erinnert uns an geliebte Kindheitsspiele: Kniereiter, Fingerspiele, "über den Papa klettern" und für größere Kinder: Wer findet den Fingerhut?
Eine Stunde, die sich lohnt!
Mit Selbstfürsorge ist gemeint, dass wir in dieser Krise so handeln müssen wie im Flugzeug, wenn ein Notszenario eintritt. Dort werden wir dazu aufgefordert, zuerst uns selbst die Sauerstoffmaske anzulegen, damit wir handlungsfähig bleiben, und erst dann unsere Kinder mit einer eben solchen zu versehen.
Der Corona-Virus fordert neue Kommunikationsformen: Oline-Videoberatung
Seit einigen Wochen scheint das Leben "auf dem Kopf" zu stehen. Covid-19 bringt unerwartete Herausforderungen mit sich. Der Alltag muss sowohl beruflich als auch privat, entsprechend den bundesrätlichen Weisungen, neu organisiert und strukturiert werden. Die Kinder bleiben der Schule fern und werden via Homeschooling unterrichtet. Dieser Aufgabe gerecht zu werden, ist für viele Eltern mit enormen persönlichen und auch zeitlichen Herausforderungen verbunden.
Nebst Homeschooling und Homeoffice muss der Familienalltag neu gestaltet werden und dies meist ohne zusätzliche Unterstützung. Diese beinahe surreale Situation löst eine Vielzahl von Gefühlen, wie Besorgnis, Angst, Unsicherheit, Ohnmacht, Einsamkeit und Überforderung aus. Psychologische Beratungsgespräche können Abhilfe schaffen! Suchen Sie sich in einem solchen Fall professionelle und unbürokratische Hilfe.
Auf dem Portal www.Beginningwell.org stellen Pia Dögl, Elke Maria Rischke und Ute Strub hilfreiche Information zu einzelnen Fragen der kindlichen Entwicklung in den ersten 3 Lebensjahren zur Verfügung:
Die ersten Wochen in der Familie
Wie Eltern für sich sorgen können
Neu: lest hier mehr über die Chance für Familien, die während der Corona Pandemie mehr Zeit als gewohnt miteinander verbringen (bisher nur auf Englisch).
Die Inhalte sind nur mit Registrierung zugänglich. Diese lohnt sich!
Auf Youtube findet Ihr 7 Videos von Beginningwell, die einen Eindruck davon vermitteln, wie der piklerpädagogische Ansatz in der Familie integriert werden kann.
Wir beteiligen uns an der Aktion "Mut - Masken unterstützend teilen" der GfK Akademie Stuttgart. Sie vermittelt Stoff und Gummiband an Näher*innen und fertige Masken an Menschen, die für ihre tägliche Arbeit eine Maske benötigen
Hier findet Ihr die Nähanleitung für Behelfsmasken
5 Wochen hat die Kita zu - Eltern bleiben notgedrungen zuhause bei ihren Kindern und fragen sich: Wie soll das gut gehen?
Hier ist unser erster Spielvorschlag:
Ausgeschlafene, satte, frisch gewickelte Kinder ab 2 Jahren spielen gerne im Mehl. Dazu genügt eine flache Kiste (Backblech), 1 kg Mehl und diverse Spielzeugbagger.
Mit Zeit und Muße entwickelt das Kind sein eigenes Spiel in dieser Umgebung.
Ermahnt die Kinder nicht weiter. Ermahnungen gibt es in Zeiten von Corona schon genug. Im schlimmsten Fall werdet ihr nach dem Spiel den Boden ausfegen und feucht wischen. Das gesiebte Mehl könnt ihr
anderntags wieder verwenden: Als Schnee in der Kiste, als Knete oder mit Hefe, Milch und Salz als Brötchen zum Vesper.
Vielleicht habt ihr selbst auch Lust, Euren Händeabdruck im Mehl zu hinterlassen?
Geht raus ins Freie, macht ein Feuer, bereitet das Essen darauf zu und erlaubt Euren Kindern anschließend, mit diesem Element zu experimentieren.
Zeigt ihnen, wie sie das Feuer füttern ohne sich zu verletzen. Lasst sie wählen, was sie verbrennen. Erlaubt ihnen die Erfahrung von Rauch und Qualm, sofern das nachbarschaftlich vertretbar scheint.
Und legt nach dem Löschen zwei trockene Hölzchen im Kreuz darüber, wie es die Pfadfinder machen.
Denn es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden als die Dunkelheit zu verfluchen - das wusste bereits Konfuzius.
Ist die kleine Schwester oder der kleine Bruder auf einmal mobil, tun sich neue Konflikte in der Familie auf
Eine Herausforderung für große und kleine Menschen. Wie gehen wir Eltern damit um?
Vortrag (12 Min.) von Tanja Knoke, Dipl.-Päd. (www.eltern-wachsen.de) auf Youtube
Was braucht dieses Kind als Erwachsener?
Keiner weiß, wie die Welt in 5 Jahren,
geschweige denn in 15 oder gar 25 Jahren aussehen wird.
Sicher ist, dass lebenslanges Lernen an Bedeutung gewinnt,
und zur Lösung der aktuellen gesellschaftlichen Fragen
eine erhöhtes kreatives Potential erforderlich sein wird.
Wenn es Eltern gelingt,
ihr Kind bei seiner Entwicklung so zu begleiten,
dass es sich die Freude am Lernen erhält,
Frusttoleranz entwickelt,
selbstbewustt auf die Welt zugeht
und aufmerksam wahrnimmt,
was ihm von Mitmenschen signalisiert wird,
so halten wir das für eine
gute Vorbereitung auf sein selbständiges Leben.
Kinder lernen durch erleben
Dein Kind probiert, erkundet und entdeckt.
So lernt es seine Körper, die Eigenschaften seiner Spielsachen und die Gesetzmäßigkeiten der Schwerkraft kennen.
Dein Kind nimmt mit vielen Sinnen wahr, was in seiner Umgebung geschieht: wer kommt, wer geht, wer singt, wer spricht?
Bei seiner frei gewählten Aktivität legt es immer wieder Pausen ein, um das Gelernte zu verarbeiten und mit bereits vorhandenem Wissen zu verknüpfen.
Dafür braucht Dein Kind keinen Lehrer, keinen Kurs.
Dein Kind braucht eine feste Bezugsperson, die liebevoll für das Kind sorgt,
es braucht einen geeignet eingerichteten Raum und
es braucht regelmäßig genügend Zeit, sich selbst zu beschäftigen.
Die Gemeinschaft mit anderen Kindern kann bereichernd sein, kann aber auch anstrengend werden.
Du kennst Dein Kind am besten!
was tut ihm gut?
Eltern auf neuen Wegen begleiten
Jede Familie entwickelt heute ihren individuellen Erziehungs-Stil.
Manche folgen dem, was sie selbst als Kind erlebt haben.
Manche Eltern möchten mit ihrem Kind anders umgehen,
partnerschaftlich und verantwortungsvoll.
Im konkreten Alltag wäre es manchmal hiflreich,
einen Mentor zu haben -
einen, der sich mit Kindern auskennt,
den man fragen kann.
Im SpielRaum kannst Du die Leiterin erleben,
wie sie die Beziehung mit den Kindern gestaltet,
wie sie ihre Erwartungen vermittelt und
wie sie auf das Verhalten der Kinder reagiert.
Du kannst davon zuhause weiterführen,
was zu Eurem Erziehungs-Stil passt:
Bei "Eltern im Gespräch" kannst Du
mit anderen Eltern und der Spielraum Leiterin
alles besprechen,
was dich rund um das Eltern sein beschäftigt,
was mit dem Geschehen im Spielraum und
mit der Entwicklung, der Erziehung und Bildung
Deines Kindes zu tun hat.
Du erhältst Anregungen,
die Dir den Alltag mit Deinem Kind
erleichtern können.